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Finanzplanung

Das wesentlichste Element der Finanzplanung ist der Jahresabschluss. Aus dem Jahresabschluss können Kennzahlen zur Rentabilität, Liquidität und Produktivität des Unternehmens errechnet werden. Unternehmen sind nicht gesetzlich zur Finanzplanung verpflichtet.

Plan-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Mit Hilfe der Plan-GuV Rechnung soll errechnet werden, ob im Folgejahr ein Gewinn oder ein Verlust erwirtschaftet werden wird. Dazu stellt man den erwarteten Erträgen die erwartenden Aufwendungen gegenüber whenshabbyloveschic.blogspot.fr und errechnet darauf basierend den Plan-Gewinn.

  Planwerte Ist Plan %Veränderung
+ Umsatzerlöse Kerngeschäft      
- variable kosten dem Produkt zurechenbare Kosten      
Deckungsbeitrag Ist dieser negativ, ist das Unternehmen massiv gefährdet      
- Personalkosten Übrige Kosten      
- sonstige Fixkosten        
Operativer Cash flow Ist dieser negativ besteht Finanzierungsbedarf      
- Abschreibungen Keine Zahlungsflüsse      
Betriebsergebnis, EBT: Earnings before interest and taxes Ist dieses negative sind zumindest alle tatsächlichen Auszahlungen aus den Einzahlungen gedeckt. Nicht abgedeckt ist dann jedoch der Wertverlust der Vermögensgegenstände      
+Finanzerträge        
- Zinsen und sonst. Finanzaufwand        

Liquiditätsplanung

Wie werden sich die Zahlungsflüsse entwickeln. Könnte es zu einem Liquiditätsengpass kommen? Dabei ist zu berücksichtigen, dass

-        Erträge nicht unmittelbar zu einer tatsächlichen Einzahlung führen müssen (i.e. quartalsweise Einzahlung)

-        Aufwendungen nicht zu einer Auszahlung führen müssen (i.e. Abschreibungen)

-        Durch eine Aufsummierung des Anfangsbestands an liquiden Mitteln und des geplanten Cash flows errechnet sich, ob es in den einzelnen Monaten zu einer Überdeckung oder zu einer Unterdeckung (Liquiditätsengpass) kommen wird. Wird ein Liquiditätsengpass prognostiziert, dann können durch rechtzeitige Planung entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden.

Der Überschuss der Einzahlungen über die Auszahlungen wird Cash Flow genannt. Der operative Cash flow entspricht in etwa dem Begriff EBITDA (earnings begore interest, taxes depreciation and amortisation).

  Monat 1 Monat 2 Monat 3
Anfangsbestand      
Einzahlungen aus      
Umsatzerlösen      
Zins/Wertpapieren      
Forderungen      
Verkauf von Anlagen      
Verkauf von Wertpapieren      
Summe Einzahlungen      
Auszahlungen für      
Personal      
Material      
Waren      
Kreditzinsen      
Kauf von Anlagen      
Kauf von Wertpapieren      
Tilgung Kredite      
Summe Auszahlungen      
Cash Flow      
Endbestand liquide mittel      

Plan-Bilanz

Eine Plan-Bilanz zeigt auf,

-        über welche Vermögenswerte man in einem Jahr verfügen wird

-        wie viele Schulden zu erwarten sind

-        wie hoch das Eigenkapital sein wird

-        ob das Eigenkapital im Vergleich zum Anfang des Jahres gestiegen oder gesunken ist

-        welche Auswirkung ein Projekt auf die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens hat

  Ist Plan %Veränderung
Aktiva / Vermögen      
Immobilien      
Betriebs- und Geschäftsausstattung      
Maschinen      
Warenbestand      
Forderungen      
Wertpapiere      
Liquide Mittel      
Passiva / Kapital      
Eigenkapital      
Bankkredit      
Rückstellungen      
Verbindlichkeiten      
Summe Passiva      

Die Aktiva kann man in Umlauf- und Anlagevermögen unterteilen und Passiva in Eigen- und Fremdkapital.

Plan-Kennzahlen

Mit Hilfe der Berechnung von Plan-Kennzahlen aus der Plan GuV Rechnung sowie aus der Plan-Bilanz kann festgestellt werden, ob in einem Jahr die übergeordneten Unternehmensziele Rentabilität, Liquidität und Produktivität erreicht werden können, sofern alles im Plan bleibt.

Unterschied zwischen gesetzlicher Finanzbuchhaltung, interner Kostenrechnung und Finanzplanung

Finanzbuchhaltung erfolgt nach gesetzlichen Vorschriften und verfolgt bilanzpolitische Ziele (z.B. Abschreibungszeiträume). Die Finanzbuchhaltung verzerrt manchmal die Realität. Für die Kostenrechnung/ Finanzplanung sind Analyse und Planung realitätsnahe Entscheidungsgrundlagen.

  Finanzbuchhaltung Kostenrechnung
Ziel Gesetzliche Regelungen und Steuerminderungen Kostenwahrheit und eine realistische Basis für Analyse und Planung
Berechnungsbasis AnschaffungswertNiedrige Nutzungsdauer WiederbeschaffungswertRealistische Nutzungsdauer
March 6th, 2012
Topic: Crop Science, Economy and Project Management Tags: None

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